Migrantinnen

Unsere Präventionsprojekte werden unter Berücksichtigung interkultureller Aspekte reflektiert und weiterentwickelt, gegebenenfalls modifiziert, ergänzt und erweitert. Auch Gespräche werden kultursensibel geführt. In Kulturen mit geschlechtsbedingter Rollenteilung sind insbesondere im Kindheitsalter Frauen für Erziehungsfragen zuständig. Deshalb richten wir ein besonderes Augenmerk auf organisierte und nicht organisierte Frauen bzw. Muttergruppen. In diesem Rahmen bieten wir Veranstaltungen an, die sich an Mütter aus unterschiedlichen Herkunftsländern  richten.

Bei Beratungsbedarf wenden sich viele Menschen an Multiplikatoren/innen, die durch vielfältige Aktivitäten unbeschränkten Zugang zu den jeweiligen Communities haben. Ohne die interkulturelle Kompetenz ist die Arbeit mit Migranten/innen nicht möglich. Dadurch ist die Qualifizierung und Sensibilisierung von Multiplikatoren/innen wichtig. Die Erreichbarkeit und das Gewinnen von Eltern mit Migrationshintergrund für Elternabende und insbesondere deren Kinder für Präventionsprojekte erscheinen uns in Kooperation mit den Multiplikatoren/innen in den diversen Communities einfacher.